Review Mu-Dom Bar 25.05.2002

 

“Fi de fittest of de fittest of de fittest”

Mudom-Bar-Session vom 25.Mai 2002

Review:

Im Hinblick auf vier Reggaeveranstaltungen an einem Wochenende (wann hat es das schon mal in FR gegeben?!)
waren wir schon sehr gespannt, wer unserer Einladung in die Mudom-Bar folgen würde, um mit uns richtig einen drauf zu machen. Da das Freiburger Reggae-Publikum zahlenmäßig begrenzt ist war klar, das sich an diesem Wochenende der Samen vom Gras trennen würde. Aus diesem Grund luden wir unter dem Motto “Fi de fittest of de fittest“ nur die hartgesottensten Soundbwoys und Soundgirls ein, welche sich als wahre Anhänger kompromissloser Soundsystemkultur erweisen sollten...

Wie man uns kennt, hatten wir trotz elendigstem Wetter keine Mühen gescheut, ein schlagkräftiges Soundsystem in der Mudom-Bar aufzubauen, um derselben den nötigen Respekt zu erweisen. Was Bassiemann und xammax technisch aus dem System an Klang und Power bereitstellten war supafett und genau das, was wir an diesem Abend brauchten. Das Beste aus 10.000 Watt!

Um jedoch ein notwendiges Maß an Gemütlichkeit zu gewährleisten, braucht es außerdem noch eine Bar, an der es eine Freude ist sich zuzurichten...

Hierfür sorgten Blood-Balu, Zoran de cat, Meike und Nicole, die neben unserem gefürchteten Jamaica Rumpunsch die leckersten Cocktails zu bereiten wussten: Caipirinas, Cuba Libres, Erdbeerdaiquiries und wie sie alle hießen, gab es im vertrauenserweckenden 0,4 Liter Horn zu einem Nice-Preis, der es ermöglichte sich mit wenig Geld auf das angenehmste wegzuschießen.

So war dann alles gerichtet und gegen 23h begann sich die Mudom-Bar gut zu füllen. Gast-Selecta Roberto Di Liberto heizte dem Publikum ordentlich ein, das es eine Freude und ein Leichtes war, die gute Stimmung auf der Tanzfläche zu übernehmen. Die Selectas Bassiemann und Wolfinasheep drehten dann die Verstärker noch etwas weiter auf und die gute Mu-Dom begann zu beben und zu stöhnen. Ob Dancehall oder Foundation, auf diesem Soundsystem hört sich alles oberfett an, vorrausgesetzt die Selection stimmt. Und die hatte es an diesem Abend in sich... Das Massive tanzte, lachte, johlte, rauchte, soff und alle hatten sich richtig lieb. Was kann man von einer Session mehr verlangen? Was mich sehr gefreut hat war, das vor allem ein fachkundiges Publikum mit uns gefeiert hat. Das merkt man als Selecta schon und nichts ist schöner als gemeinsam mit dem Massive die besten Stellen eines Tunes herauszuschreien. RESPECT !!

So war es wieder einmal eine abartige Party die niemals schwerer wog. Der eine oder andere der nicht vor Ort war wird sich fragen müssen warum er nicht dabei war, aber es war auch nur für die Fittesten der Fittesten der Allerfittesten !!!!!!


Kaum zu glauben das es Leute gab, die den Eintritt von 4 Euro zu teuer fanden und an der Kasse wieder umdrehten. Mensch sagt uns wenn ihr keine 4 Euro habt, aber sagt uns nicht das dies zu teuer wäre! Mann hatte mit uns bestimmt länger und ein vielfaches mehr an Spaß als an 3,78 Liter bleifreiem Benzin.

Den anderen Gästen ein großes Dankeschön für die tolle Party! Kommt doch mit uns auf den Summerjam nach Köln, dann zeigen wir denen mal wie man richtig feiert!

An dieser Stelle ein großes Lob an Maddent für seine Organisationskünste und seinen Wiederbelebungsmaßnahmen am sterbenden Wolf.

THX to:

Zororan und Balu für das Werfen der Theke und dem unbändigen Willen beim Abbau.

Meike für die Bärendienste.

An die 6 Uhr 45 – Pasta unserer Frauen , die uns das Leben rettete.


wolfinasheep
-selecta-
Blackwood-Soundsystem